Wie bearbeite ich meine Bilder?

„Anna, wie bearbeitest du eigentlich deine Bilder? Hast du Tipps?“ Ich möchte in diesem Blogeintrag auf meine Bildbearbeitung und die verschiedenen Möglichkeiten eingehen, die ihr bei der Bearbeitung habt. Es handelt sich hierbei natürlich nur um meine persönliche Arbeitsweise. Ihr müsst also nichts davon genauso umsetzen, um schöne Bilder zu haben. Probiert euch aus und findet euren eigenen Bildstil! Im letzten Blogeintrag habe ich bereits einiges darüber gesagt, wie ich meine Bilder überhaupt mache und das ist dabei auch das Grundgerüst: Je besser das Bild unbearbeitet aussieht, desto weniger muss man sich auch um die Bearbeitung kümmern – logisch. Für mich persönlich spielen vor allem die Bildqualität und die Lichtverhältnisse eine große Rolle. Dennoch kann man mit einer guten Bearbeitung so einiges retten, wie zum Beispiel die Farben, die Lichter, das Entfernen von störenden Objekten oder auch das Hinzufügen von fehlenden Objekten. Ich persönlich schneide meine Bilder meistens in ein 4:5 Format, da sie so groß im Instagram Feed angezeigt werden. Wenn es mal schnell gehen muss oder ich unterwegs bin, bearbeite ich sie in Apps auf meinem Handy. Bei komplizierten oder etwas speziellen Bearbeitungen nutze ich die kostenpflichtigen Adobe Programme auf meinem Laptop oder iPad. Falls ihr euch anschauen wollt, wie genau ich das mache, dann schaut gerne mal bei meinen Storyhighlights auf Instagram vorbei. Dort habe ich im Highlight „Edit“ die einzelnen Schritte abgefilmt.

#1 Bildbearbeitung am Handy

Die meisten von euch besitzen vermutlich nicht die kostenpflichtigen Adobe Programme für den Laptop, sondern bearbeiten gerne mobil ihre Bilder in Apps. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten und für den normalen Gebrauch sind diese absolut ausreichend. Welche Apps dir persönlich zusagen, musst du selbst für dich herausfinden, aber ich habe dir meine Favoriten rausgesucht:

  • FaceTune: Diese App kennen vermutlich schon die meisten. Hier geht es vor allem um Verschönerungen, wie zum Beispiel das Entfernen von Pickeln, das Glätten der Haut oder auch das Aufhellen der Zähne. Die App ist wirklich gut für kleine Verschönerungen, solange man es mit den einzelnen Funktionen nicht übertreibt.
  • PicsArt: einer meiner persönlichen Lieblinge. Ich habe hier sogar die Premium Version, die sich meiner Meinung nach auch wirklich lohnt. Hier findet ihr fast alles, was das Herz begehrt. Es gibt allgemeine Werkzeuge wie zum Beispiel Klonen, Entfernen, Bewegen, einzelne Anpassungen oder Stärken. Außerdem gibt es eine Auswahl an Filtern, die unter anderem auch tolle Effekte wie Verzerrungen oder Strukturen beinhalten. Verschönerungswerkzeuge gibt es in der App auch und mit der Premium Version sogar noch umfangreicher als bei FaceTune. Des Weiteren gibt es Aufkleber, die Möglichkeit Texte und Bilder hinzuzufügen und noch vieles mehr.
  • Lightroom: Ich verwende für die Farb- und Lichtbearbeitung immer Adobe Lightroom. Diese gibt es auch als kostenlose App, worauf ich weiter unten nochmal eingehen werde.

Neben diesen 3 Apps kann ich euch noch die Folgenden empfehlen, die bei mir jedoch eher seltener zum Einsatz kommen:

  • VSCO: besonders gut für schöne und auch ausgefallene Filter.
  • Lightleap: Hiermit könnt ihr Hintergründe, Himmel, Lichter und Weiteres einfügen.
  • Remini: Mit dieser App könnt ihr qualitativ schlechte Bilder wieder aufwerten. Wie genau sie das macht weiß ich nicht, aber es klappt gut! Sie hat auch noch andere Funktionen, die ich persönlich jedoch nicht nutze.

Es gibt natürlich noch eine Menge anderer Apps wie zum Beispiel A Color Story, Snapseed oder Presquel. Probiert euch einfach mal durch und findet selbst heraus mit welcher ihr am besten arbeiten könnt. Ein kleiner Nachteil an den Apps ist meiner Meinung nach, dass sie die Bilder meist komprimieren. Für den Gebrauch in Instagram merkt man das glücklicherweise nicht. Solltet ihr die Bilder jedoch in einer hohen Auflösung brauchen, dann seid da vorsichtig.

Tipp:
Um die Qualität etwas höher wirken zu lassen, als sie ist, einfach ein kleines bisschen direkt in Instagram nachschärfen. Mir persönlich hilft das total. Von Instagram Filtern halte ich jedoch nicht viel.

#2 Bildbearbeitung am Laptop

Wer sich noch genauer mit Bildbearbeitung beschäftigen möchte und auch etwas mehr Zeit mitbringt, sollte sich unbedingt Adobe Photoshop und Adobe Lightroom anschauen. Man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und hat nahezu unbeschränkte Veränderungsmöglichkeiten. Um die Programme vorab testen zu können, gibt es ein 2-wöchiges Probe-Abo. Die Funktionen und Möglichkeiten sind so weit gefächert, dass ich sie niemals in einem Blogeintrag kompakt zusammenschreiben könnte. Falls ihr aber einen kleinen Einblick in meine Arbeit in Photoshop bekommen wollt, dann schaut gerne in meinem Storyhighlight „Edit“ auf Instagram vorbei.

Während Adobe Photoshop oft nicht ganz selbsterklärend ist, lässt sich Adobe Lightroom hingegen ganz ohne Wissen anwenden. Das Programm hat zwar nicht so viele Funktionen wie Photoshop, ist aber vor allem für die Farb- und Lichtbearbeitung optimal. Ein großer Vorteil: Es gibt Lightroom auch als kostenlose App mit vielen Funktionen. Bearbeiten lassen sich hier beispielsweise Helligkeit, Kontrast, Lichter, Tiefen, Weiß, Schwarz, Sättigung, einzelne Farbausprägungen oder auch die Gradationskurven.

Wer bereit ist, sich etwas mit den Bearbeitungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen, kann jedes Bild individuell aufwerten oder auch eigene Vorlagen, sogenannte Presets, erstellen. Presets sind vorgefertigte Bearbeitungseinstellungen, die schnelleres und einheitliches Arbeiten ermöglichen. Ich arbeite daher auch mit von mir angefertigten Presets. In meinem Blog über Presets könnt ihr darüber noch mehr lesen und hier könnt ihr meine Presets auch für eure Bilder erhalten.

#3 Dein eigener Stil

Auch bei der Bearbeitung gilt „Übung macht den Meister“. Es gibt viele tolle Tutorials und Videos im Internet zu den verschiedensten Bearbeitungsmöglichkeiten. Es ist normal, dass man sich zu Beginn mit Licht und Farben auseinandersetzen muss. Mit der Zeit bekommt man ein immer besseres Gefühl für die Bearbeitung und lernt bestenfalls jedes Mal etwas Neues dazu. Dein Ziel sollte es sein herauszufinden, was dein persönlicher Stil ist, also was dir am besten gefällt und wie du dieses Ergebnis erzielen kannst. Richtig oder falsch gibt es nicht, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich.

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